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Artikel vom 13.02.2019

Andacht März/April 2019

Monatsspruch April 2019: Jesus Christus spricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20)

Foto: pixabay.com

Der Monatsspruch für ­April ist ein „unfassbares“ Versprechen von Jesus. Unfassbar, weil wir es in seiner ganzen Bedeutung und Tragweite wohl niemals ganz erfassen können. Der Zusammenhang lässt uns die Größe dieses Versprechens erst richtig erkennen: Da ist die Gruppe seiner Freunde um Jesus. Sie sind überfordert, weil Jesus sie mit dem überfordert, was er ihnen zumutet (oder besser zutraut?). Er schickt sie mit dem Auftrag „geht hin“ in diese Welt. Dabei werden sie keiner heilen Welt  begegnen. Im Gegenteil: Sie werden Leiden und Not, belasteten und entmutigten Menschen, Ablehnung und Hass begegnen. Sie werden erleben, dass das Leben nicht unbedingt auf der Sonnenseite stattfindet.

Indem Jesus seine Freunde in diese Welt sendet, gibt er ihnen noch den Auftrag mit: Lebt in dieser Welt euren Glauben und redet von mir so, dass Menschen mich durch euch kennenlernen. Bringt sie in Beziehung zu mir und helft ihnen, in meiner Herrschaft zu leben. Tragt damit dazu bei, dass im Leben dieser Menschen sich etwas Neues ereignet und Dinge heil werden. Für die Freunde von Jesus eine maßlose Überforderung. Sie sind weder den Erfahrungen dieser Welt gewachsen, noch haben sie die Fähigkeit, ihren Glauben so überzeugend zu leben, dass Menschen zu Jesus gehören wollen.

In diese Überforderung hinein verspricht Jesus: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Das sagt er als der, der zuvor unmissverständlich vor Augen geführt hat: „Mir ist alle Macht im Himmel und auf dieser Erde gegeben.“ Er ist der allmächtige Gott, der keine Überforderung kennt und der allen Dingen gewachsen ist. Egal, was den Jüngern begegnen wird: Jesus ist als der allmächtige Herr bei ihnen. Sie sollen nicht mit ihren Möglichkeiten rechnen, sondern mit Jesus als dem Allmächtigen. Wenn er sie in Situationen und Aufgaben stellt, dann wird er sie dazu befähigen, diesen standzuhalten und ihnen gerecht zu werden. In dieser Zusage von Jesus dürfen wir uns selbst wiederfinden. Egal, in welche Situationen er uns führt. Egal, welche Aufträge, Menschen und Erfahrungen er uns zumutet. Egal, wie überfordert wir sind. In allem ist Jesus dabei. Und zwar als der Allmächtige.

Seine Zusage ist die Einladung, mit ihm zu rechnen. Ganz konkret und erwartungsvoll. Jesus wird seine Gegenwart zeigen und erfahren lassen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie dies ganz persönlich erleben.

Ihr Siegfried Winkler